Fußball: Asamoah verpetzt - Bayern verloren
Ganz Fußball-Deutschland diskutiert: Was ist eigentlich schlimmer? Gegen Bielefeld zu verlieren oder von einem Mannschaftskollegen verpetzt zu werden? Ich würde ja ganz unvoreingenommen sagen: Am schlimmsten ist immer noch, wenn man “Ailton” heißt.
Aber mal im Ernst: Gerüchten zufolge soll sich Gerald Asamoah schwarz geärgert haben, als er davon gehört hat, dass er von einem Teamkameraden beim Trainer verpetzt wurde. Gerald soll nach dem Training in der Kabine gesagt haben: “Wenn ich beim nächsten Spiel dabei bin, dann schieß ich für den Trainer ne Granate!”. Im Taumel der allgemeinen Unsicherheitslage in Deutschland hatte ein fürsorglicher Kamerad des Herrn Asamoah sofort dem Trainer davon berichtet. Schließlich sollte ja niemand verletzt werden.
Verletzt wurde dagegen ein kleiner ManU-Fan. Unser NationalHÄLT Jens Lehmann soll beim Spiel von Arsenal gegen Manchester eine Wasserflasche in den Fan-Block von ManU geschossen und dabei einen kleinen Jungen getroffen haben. Der Vater erstatte nun Anzeige und Lehmann muss wahrscheinlich zum Verhör. Lehmann zum Comedy-Blog: “Alles ganz harmlos. Ich wollte das Treten der Flasche nur andeuten und hab dabei ausversehen mal getroffen.”
Apropos getroffen. Das hat Bielefeld gegen die Bayern! Gleich zweimal! Trainer Felix Magath war seinerseits daraufhin ziemlich getroffen. Ein möglicher Erklärungsversuch: “Die Bayern haben schon drüber nachgedacht, wie sie den Wodka aus Moskau nach München schmuggeln können, anstatt in Bielefeld erstmal die Kartoffeln zu ernten.”
Aber auch hier halt ich es mit den Worten vom ehemaligen DFB-Präsident Mayer-Dornfelder: “Ich drink Uzo, was trinkst Du so?”
Schönen Lebensabend!




