Archiv für September, 2006

NPD will Hartz IV Beratungstellen aufmachen

Das berichtet der Stern.

Das ist ungefähr genauso sinnvoll, wie wenn die CIA Al Qaida-Terroristen ausbilden würde. Oder der Playboy eine Seniorinnenausgabe rausbringen würde. Oder wenn Ailton bei den Bayern spielen würde.

Das braucht einfach kein Mensch!

Berlin: “Tittenalarm” und “Strip-Bowling”

Berliner Discos machen im Moment mit Sonderpartys auf sich aufmerksam. “Q-Dorf”, “Tollhaus” und “Schabernack” bieten Nackt-Tanzabende und “Strip-Bowling” an. Stripperinnen sollen den Gästen richtig einheizen. Offenbar stößt das Angebot auf reges Interesse bei den Besuchern.

Das Bundestagspräsidium will das Konzept nun auf die Sitzungen im Reichstag übertragen. Ein Sprecher des Präsidiums zum Comedy-Blog: “Wir sind alle nur Menschen wie du und ich. Die Nacktheit im Bundestag kann dazu führen, dass die Akzeptanz für die Politiker in der Bevölkerung nachaltig steigt.”

Besonders das Strip-Bowling soll als spielerisches Element Platz finden. Gespielt wird mit den NPD-Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern als Pins und dem wiedergemästeten Joschka Fischer als Kugel.

Fußball: Asamoah verpetzt - Bayern verloren

Ganz Fußball-Deutschland diskutiert: Was ist eigentlich schlimmer? Gegen Bielefeld zu verlieren oder von einem Mannschaftskollegen verpetzt zu werden? Ich würde ja ganz unvoreingenommen sagen: Am schlimmsten ist immer noch, wenn man “Ailton” heißt.

Aber mal im Ernst: Gerüchten zufolge soll sich Gerald Asamoah schwarz geärgert haben, als er davon gehört hat, dass er von einem Teamkameraden beim Trainer verpetzt wurde. Gerald soll nach dem Training in der Kabine gesagt haben: “Wenn ich beim nächsten Spiel dabei bin, dann schieß ich für den Trainer ne Granate!”. Im Taumel der allgemeinen Unsicherheitslage in Deutschland hatte ein fürsorglicher Kamerad des Herrn Asamoah sofort dem Trainer davon berichtet. Schließlich sollte ja niemand verletzt werden.

Verletzt wurde dagegen ein kleiner ManU-Fan. Unser NationalHÄLT Jens Lehmann soll beim Spiel von Arsenal gegen Manchester eine Wasserflasche in den Fan-Block von ManU geschossen und dabei einen kleinen Jungen getroffen haben. Der Vater erstatte nun Anzeige und Lehmann muss wahrscheinlich zum Verhör. Lehmann zum Comedy-Blog: “Alles ganz harmlos. Ich wollte das Treten der Flasche nur andeuten und hab dabei ausversehen mal getroffen.”

Apropos getroffen. Das hat Bielefeld gegen die Bayern! Gleich zweimal! Trainer Felix Magath war seinerseits daraufhin ziemlich getroffen. Ein möglicher Erklärungsversuch: “Die Bayern haben schon drüber nachgedacht, wie sie den Wodka aus Moskau nach München schmuggeln können, anstatt in Bielefeld erstmal die Kartoffeln zu ernten.”

Aber auch hier halt ich es mit den Worten vom ehemaligen DFB-Präsident Mayer-Dornfelder: “Ich drink Uzo, was trinkst Du so?”

Schönen Lebensabend!

Berliner Feuerwehr als Sparringspartner

Jugendliche rufen im Suff den Notruf an…

Eins, zwei Becherchen hatten sie sicherlich zu viel: 5 Jugendliche aus Neukölln wollten sich unbedingt prügeln. Also riefen Sie beim Notruf an und meldeten einen Brand. 15 Feuerwehleute kamen zu der vermeintlichen Brandstelle und wurden dort von den Jugendlichen mit Faustschlägen und Flaschen empfangen.

Das die Feuerwehr mit ihren “Waffen” mindestens genauso viel anrichten kann, wie handelsübliche Wasserwerfer der Polizei, hatten die Jugendlichen dabei nicht bedacht.

Ich glaube ja, dass ist eine gnadenlose Überzeichnung des Vorfalls. Die Jungs sind halt Jungs und wollten bestimmt nur mal in nem Feuerwehrauto mitfahren. Jetzt war es eben das Polizeiauto. Das hat schließlich auch ein Blicklicht, wie die Techno-Discos in denen sie sonst immer abhängen.
Gerüchten zu Folge sollen drei Jugendliche aus München sogar schon versucht haben, sich mit der amerikanischen Luftwaffe zu prügeln. Wie der Kampf ausging, wurde nicht überliefert.

Microsoft: Handel mit “Hähnchen” und “alten Jungfern”

Microsoft sorgt derzeit in Lettland für einen Lacher. Das Wort “Vista”, also der Name des neuen Windows-Betriebssystems, heißt auf lettisch übersetzt “Hähnchen” oder “alte Jungfer”. Gott sei Dank sprechen nur 1,3 Millionen Menschen lettisch.

Aber endlich ist Microsoft mal ehrlich zu seinen Kunden: Das Betriebssystem hängt sich wie das Hähnchen täglich auf, beim Hilfesuchen dreht man sich ständig um die eigene Achse und wenn es zu lang läuft ist es ungenießbar. Und das aus nem alten Weib durch ein Service Pack auch kein junger Hüpfer wird, hat Bill Gates schon bei seiner Frau bemerkt.