Klimawandel in deutschen Kinos

Der Verband der Filmverleiher (VdF) teilte mit, man sei mit den Besucherzahlen in deutschen Kinos bis Mitte August dieses Jahres gar nicht zufrieden.

Trotz Filmen wie “Harry Potter” und “Die Simpsons” wurden nur 53,7 Millionen Eintrittskarten verkauft.

Der Grund für den Rückgang laut Verbandschef Johannes Klingsporn: “Das schöne Wetter hat den Kinobetreibern regelmäßig das Geschäft vermiest.”

Soso, das “schöne Wetter” hat also Schuld.
Dazu sagt die aktuelle Statistik des Deutschen Wetterdienstes:

Für Juni:

Im Juni gab es in fast ganz Deutschland kräftige Niederschläge in Form von ergiebigem Dauerregen oder als Schauer und schwere Gewitter. Im Mittel wurden 106 Liter pro Quadratmeter (L/m2) registriert, das sind gut 120 Prozent der hierzulande im Juni üblichen Regenmenge von 87 L/m2.

Für Juli:

Mit 116 Litern pro Quadratmeter (l/m²) Regen fielen im Juli etwa 150 % des Klimanormalwertes von 78 l/m²….Mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 189 Stunden wurde insgesamt nur etwa 90 Prozent des vieljährigen Mittelwertes von 209 Stunden erreicht…

Die Aussage von Herrn Klingsporn trifft wahrscheinlich genau die Gefühlslage eines jeden gesunden Menschenverstandes…

1 Kommentar bisher »

  1. Martin Fitz sagt

    am 21. August 2007 @ 23:51

    Naja, das Wetter ist ja wohl dieses Jahr nicht schuld, wohl eher der Mangel an guten Filmen, ein paar Kracher mal ausgenommen…man kann nicht jedes Jahr zu einem gleichen Ergebnis kommen, das sollten diese Leute doch bald mal begriffen haben.

    Ub das verregnete Wetter nun aber schon Vorbote des Klimawandels ist, davon ist nun erstmal nicht auszugehen. Wenn sich der Spass die nächsten Jahre wiederholen sollte, müssten wir dann doch den Verdacht bestätigen

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