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Ist 1981 ein guter Jahrgang?

Oftmals werde ich mit dieser Frage konfrontiert. Schauen wir doch mal kurz in die historischen Ereignisse des Katastrophenjahres 1981:

  • 20. Januar: Ronald Reagan wird als 40. Präsident der USA vereidigt
  • 23. Februar: Spanien. Putschversuch von Teilen der Guardia Civil und des Offizierskorps
  • 1. Mai: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von einem Palästinenser erschossen
  • 13. Mai: Attentat auf Papst Johannes Paul II.
  • 11. Juni: Erdbeben der Stärke 6,9 im Iran, ca. 3.000 Tote
  • 13. Juni: der FC Bayern München wird Deutscher Fußballmeister
  • 29. Juli: Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana Spencer (Prinzessin Diana)
  • 17. Oktober: Micha Spannaus wird geboren.

Fazit: Ein schlimmeres Jahr gab es wohl kaum in der doch so kurzen Weltgeschichte.

Wer ist Micha Spannaus?

Als ich an diesem besagten Samstag Morgen gegen sieben Uhr im Wiesbadener Paulinenstift geboren wurde, wurde schnell klar: Ich werde in meinem Leben später mal viel erzählen.
Ich sollte das einzige Kind meiner Eltern Harold und Ilona bleiben. Es folgte das übliche Strafverfahren: Mit drei Jahren in den Kindergarten, mit sechs Jahren in die Grundschule (Adalbert-Stifter-Grundschule, Wiesbaden).
Vier Jahre später, also im Jahre 1992, wechselte ich auf eine integrierte Gesamtschule namens Helene-Lange-Schule.
Ja des is die wo da hat beim Pisa-Test so gut abgeschnitten haben tut.

Wer oder was ist Pisa?

Auf der besagten Schule, die sich vor allem durch die schiefe Bauweise auszeichnet, hatte ich das Glück, dass es dort ein Radioprojekt an der Schule gab. Hier lernte ich, unter Anleitung des Hessischen Rundfunks, in wöchentlicher Kleinarbeit die ersten Grundlagen des Radiomachens. Dazu gehörte auch noch das mühevolle Schneiden auf einer Bandmaschine. Ein unglaublicher Vorteil um ein Gehör fürs Schneiden zu entwicklen. Noch immer höre ich einen Bandsalat auf 3km Entfernung!!!

What about Jack?

Und einem weiteren Umstand verdanke ich meine kurze erfolglose Radiokarriere: Ich lernte Jack Schneider kennen. Er erzählte mir von Radio Klinikfunk Wiesbaden e.V.. Dies ist ein Verein, der ehrenamtlich in den Wiesbadener Dr. Horst-Schmidt-Kliniken Radio für die Patienten macht. 1998 wurde ich in dort Mitglied. So schlecht schein ich meinen Job da nicht zu machen. Aber vermutlich hat sich auch einfach kein anderer für das Amt des stellv. Vorsitzenden gefunden. Anfang 2005 übernahm ich dann auch noch die Programmleitung.

Der Friedensbote

Außerdem bin ich für diverse Reportageeinsätze für den Klinikfunk unterwegs. So war es mir vergönnt diverse Persönlichkeiten zu treffen. Unter anderem war ich bei dem Besuch des Dalai Lama in Wiesbaden dabei und habe seine Heiligkeit bei all seinen Auftritten begleitet. Ein Wahrhaft spirituelles Erlebnis.

Nur verstanden hab ich den guten Mann nie, er spricht einen ganz üblen tibetischen Akzent. Sonst wäre das kein Problem gewesen. Außerdem traf ich im Jahr 2005 noch jemanden, den auch kaum einer versteht: Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
Mit auf der Liste der unvergessenen Promi-Besuche: Wiesbadens Oberbürgermeister Hildebrand Diehl und die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Abi, Zivi, Hiwi

Parallel zu meiner ehrenamtlichen Radio-Tätigkeit machte ich zuerst 2001 mein Abitur
(Martin-Niemöller-Oberstufengymnasium, Wiesbaden) und absolvierte dann meinen Zivildienst in der Ev. Hauptkirchengemeinde Wiesbaden. Danach (2002) wechselte ich sofort zu Hessens meistgehörtem Radiosender Hit Radio FFH und machte dort ein Praktikum. Dies verlief so erfolgreich, dass ich danach direkt freier Mitarbeiter in der hiesigen Comedy-Redaktion wurde.
Allerdings war ich für die zu witzig, deshalb hat man mich gleich in die Produktion von Werbung und Sendungsverpackung gesetzt. Da konnte ich weniger Schaden anrichten.

Filmchen hier, Podcast da

Ende des Jahres 2004 begann dann eine Phase der Umorientierung.
Mit Jack Schneider gründete ich Servus Entertainment (Schneider + Spannaus GbR) für Mediengestaltung und Event-Management. Hier produzieren wir Filme und führen Veranstaltungen durch. Auch CD- und DVD-Duplikationen gehören zu unseren Dienstleistungen.

Im August 2007 waren wir sogar für einen Filmdreh in Peru. Wir haben eine Dokumentation über das Missionskrankenhaus Diospi Suyana gedreht.

In der Zeit von Oktober 2005 bis Oktober 2007 war ich, neben Servus Entertainment, für die Firma Voiceletter Ltd. & Co. KG tätig.

Seit Oktober 2007 habe ich dann mal spontan das Medium gewechselt. Nach Audio und Film kam auch noch das Texten dazu. Für textstark Unternehmenskommunikation und meinen Freund und Kollegen Charly Mehl bin ich sowohl als Schreiberling, aber auch als kreativer Kommunikationsnavigator unterwegs. Meine Aufgabe lautet: Kommunikation ans Ziel zu bringen.

2006: Das Jahr, als das Blog kam

Und jetzt auch noch ein eigenes Weblog. Es tut mir wahnsinnig leid, aber ich brauche irgendwo ein kreatives Ventil. Ich bin niemand, der gern still sitzt. Meine Freunde meinen, ich hätte eine Hummel im Allerwertesten. Meine große Klappe macht mich sympathisch oder zum Hassobjekt. Meine schlechten Beckenbauer-Parodien sind so schlecht, dass sie schon wieder gefürchtet sind.

Vielleicht bringt diese Seite dem einen oder der anderen ja auch noch ein wenig Spaß.

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